Schienbeine haben

Rennpferd im Training ― Foto von Yenni Vance via Pixabay
Ein Rennpferd cantert bei der Morgenarbeit unter einem Arbeitsreiter ― Foto von Yenni Vance via Pixabay

In meiner Zeit bei der Sport-Welt gehörte es zu den spannendsten Aufgaben, im Frühjahr in die Rennställe zu fahren und mit den Trainern jedes einzelne Pferd anzuschauen und es zu besprechen. Wieder in der Redaktion, musste man die vielen Notizen zusammenfassen und eine sogenannte Stall-Parade schreiben, in der einerseits für den interessierten Wetter genug tatsächliche Informationen enthalten waren, andererseits aber für den engagierten Rennpferdebesitzer auch genug Streicheleinheiten. Wer liest schon gern in der Zeitung, dass er Monat für Monat Trainingsgebühren für einen Vollblüter zahlt, der voraussichtlich nie einen Blumentopf gewinnen wird.

Stallparade bei Uwe Ostmann, erschienen in der Sport-Welt 1987
Stallparade bei Trainer Uwe Ostmann, erschienen in der Sport-Welt 1987 – die hab ich nicht geschrieben, nur gelesen. Alte Zeit war später richtig gut.

Es gab zwei Typen von Trainern. Die einen nahmen meine Kollegen und mich sofort ins Vertrauen und sagten uns schonungslos ihre Meinung über ihre Schützlinge. Ob das Pferd einen bestimmten Boden brauchte, einen bestimmten Rennverlauf, was sie schon mit den Distanzen probiert hatten, mit welchem Pferd unser Kandidat in der Morgenarbeit Kopf-Kopf geht (woran man ablesen kann, wie gut die Pferde in Relation zueinander sind), welche Rennen für das Pferd in dieser Saison geplant sind. Das waren in der Regel die Trainer mit den vollen Ställen. Die vertrauten darauf, dass wir sie nicht mit »Das ist ein Pferd, so sympathisch wie Zahnschmerzen« oder »ziemlich das langsamste, was wir haben« in der Zeitung zitierten (obwohl die Sätze so gefallen waren). Das waren aber auch Trainer, die sich leisten konnten, einem Besitzer zu sagen, dass sein Rennpferd kein Hochleistungssportler ist, weil sie wussten: Wenn er das Pferd abzieht, wird die Box wieder voll.

Meine Notizen zu einer Stall-Parade 1998
Meine Notizen zu einer Stall-Parade der Sport-Welt 1998. Leider weiß ich nicht, ob ich die gedruckte Fassung auch noch irgendwo habe…

Die andere Sorte Trainer wollte nichts riskieren. Lieber den Zeitungsleuten keinen Anlass geben, ihre Arbeit in irgendeiner Form anzuzweifeln. Verständlich, wenn man selbständig ist und das Einkommen aus der Formel »Anzahl der belegten Boxen + Prozente der eingaloppierten Geldpreise« besteht. Das waren die schwierigen Stall-Paraden. Der Trainer wand sich und sagte zum zehnten Mal, dass das Pferd »noch in der Entwicklung gestanden« habe, nochmal »einen Schub« mache und dass jetzt wirklich bald »der Knoten platzen« müsste. Man hätte es leider noch nicht herausbringen können, denn es hätte Schienbeine gehabt.

Nun mag man von sich selber auf Pferde schließen und denken, dass Schienbeine zu haben an sich nichts Erfolg verhinderndes, ja eher etwas dem Laufen zuträgliches ist. Aber es ist nicht so, dass »Schienbeine haben« bei Rennpferden generell nur eine Ausrede ist! Nein, »Schienbeine haben« ist tatsächlich ein häufiges Problem, das bei jungen Pferden auftauchen kann, wenn sie antrainiert werden. Bitte bedenken Sie, dass ich keine Tierärztin bin und meine Beschreibung daher nicht wissenschaftlich ausfallen kann:

Hat ein Pferd »Schienbeine«, so kann man vorn am Röhrbein erhöhte Temperatur, Empfindlichkeit und in späteren Stadien eine Schwellung fühlen (unter anderem deswegen bekommt jedes Rennpferd mehrfach täglich die Beine abgetastet). Grund dafür ist eine Überlastung, auf die der Körper mit Knochenzubildung im belasteten Bereich reagiert. In der Folge wird die Knochenhaut gereizt, sie schwillt an und entzündet sich. Gibt man dem Pferd rechtzeitig Ruhe (wenn das Pferd beim Abtasten empfindlich reagiert, aber noch keine Schwellung vorhanden ist), muss oft nur kurz mit dem Training ausgesetzt werden. Andererseits können »Schienbeine« auch dazu führen, dass der junge Vollblüter für sechs Wochen oder auch drei Monate lang aus dem Training genommen werden muss.

»Schienbeine haben« heißt auf englisch »to have sore shins« oder »to have bucked shins«. Und auf englisch kann man sich die Schienbeine auch aktiv zuziehen: horses buck their shins.

»sore« trifft man im Pferdebereich noch an anderen Orten, z. B. gibt es den Begriff »to be saddle sore«, der bedeutet »wundsein« im Sinne von »Wundgerittensein« (auch als Adjektiv saddle-sore« = wundgeritten) (beides auf den Reiter bezogen) bzw. auf das Pferd bezogen »Satteldruck«. Ein »saddle-sore horse« ist ein Pferd, das Satteldruck hat.


Eine kurze, persönliche Anmerkung: Ich bin allen Trainern dankbar, die mir damals auf Augenhöhe begegnet sind. Ich war in 111 Jahren Verlagsgeschichte, soweit sich der bereits in Ruhestand befindliche Rudi Schillings zurückerinnern konnte, die erste Frau in der Redaktion der Sport-Welt, und für manche im Rennsport war das anscheinend gewöhnungsbedürftig.

maiden

Foto von Jean Louis Tosque via Pixabay
Mindestens eins dieser Pferde wird am Ende nicht mehr maiden sein – Foto von Jean Louis Tosque via Pixabay

Im ⇒ Kreuzworträtsel-Wörterbuch wird »maiden« als »junges Rennpferd« beschrieben. Es bedeutet im Galopprennsport aber »sieglos«, mit dem Alter hat das nichts zu tun (auch wenn junge Pferde naturgemäß öfter sieglos sind als ältere). Früher habe ich es wie das Verb »meiden« ausgesprochen, bei der Sport-Welt sagten die Redakteure dann aber eher »mähden«. Das ist vermutlich richtig, nicht nur, weil mein Chef das so gesagt hat, sondern weil das Wort wahrscheinlich wie der gesamte Rennsport aus England gekommen ist. Jedenfalls gibt es das Wort dort auch, wie folgende Überschriften aus der ⇒ Racing Post zeigen:

  • Jessie still a maiden despite trading short (»Jessie immer noch sieglos trotz Nachfrage am Wettmarkt«)
  • Return to fast ground sure to suit this maiden (»Rückkehr auf festen Boden sicherlich günstig für dieses sieglose Pferd«)
  • Mary Tudor out to claim crown and shed maiden tag in the process (»Mary Tudor versucht die Krone zu erobern und dabei den ersten Sieg zu landen«)
  • First encounter with cut could be what this maiden needs (»Das erste Mal weicher Boden könnte das sein, was dieses sieglose Pferd braucht«)
  • Well-entered filly should get off the mark in interesting maiden (»Stute mit Nennungen in besseren Rennen dürfte ihre Handicapmarke in einem interessanten Sieglosenrennen bestätigen können«)
  • Longstanding maiden can finally break his duck (»Ein seit langer Zeit siegloses Pferd kann endlich den ersten Sieg schaffen«) Anmerkung: Ein Pferd kann auf deutsch »seit langer Zeit sieglos« sein, auch wenn es früher einmal gewonnen hat. Aber »maiden« kann es nur bis zum ersten Sieg sein, danach nie wieder. Das Pferd, um das es in dieser Schlagzeile geht, hat noch nie gewonnen. Auf englisch ist das eindeutig.
  • Warrior earns Derby quotes after easy maiden win (»Warrior wird in den Derby-Wettmarkt aufgenommen nach einem leichten ersten Sieg«) Anmerkung: easy win ist immer ein »leichter« Sieg, nie ein »einfacher« Sieg.
  • From a Southwell maiden to the world’s most famous Flat race (»Von einem Sieglosenrennen in Southwell zum berühmtesten Flachrennen der Welt«)

maiden kann also sowohl »sieglos«, »siegloses Pferd«, »Maidenrennen/Sieglosenrennen« und in der Kombination maiden win auch »erster Sieg« bedeuten. to shed the maiden tag (wörtlich »das Maiden-Schild abschütteln«) und to break one’s duck (wörtlich »seine/ihre Ente brechen«) ist auf deutsch »die Maidenschaft ablegen«, also den ersten Sieg landen. Klingt komisch, ist aber so.

Zahlen im Galopprennsport

Foto von Lizardboy via Pixabay
Galopprennen – Foto von Lizardboy via Pixabay

Beim Anschauen von alten Rennfilmen mit englischem Kommentar ist mir aufgefallen, dass es relativ viele Ausdrücke in Verbindung mit Zahlen gibt, die sich Neulingen vielleicht nicht so leicht erschließen. Einige davon notiere ich hier:

  • field of five – ein fünf Pferde umfassendes Starterfeld, oder einfacher ausgedrückt: die fünf Starter. Mehr zum Begriff field
  • third by two – Dritter bzw. an dritter Stelle liegend, zwei Längen zurück hinter dem Zweiten: Storm Cat on the lead from Danzig Connection, Mogambo third by two
  • four wide – in vierter Spur, also drei Pferdebreiten (nicht -längen!) von den inneren Rails entfernt, hier sehr schön zu sehen: ⇒ Now Zenyatta is kicked into gear, she’s decided to go four wide (Minute 4:40 im Video)
  • six lengths off the lead – sechs Längen hinter der Spitze, mit sechs Längen Rückstand auf den Pacemaker/das Pferd an der Spitze/den Führenden/den Frontrunner
  • to lead by two – mit zwei Längen Vorsprung führen
  • four from home – in Hindernisrennen: Noch vier Hindernisse zu nehmen, vier Sprünge vor dem Ziel
  • seven straight, seven in a row – sieben Siege in Serie: Arazi has now won seven in a row, Black Caviar is now 19 straight
  • two to go – meist sind furlongs gemeint, d. h. 200 Meter. Just over two to go = gut vierhundert Meter noch zu galoppieren (zu hören und sehen im Video über ⇒ Nashwan bei 0:36)
  • clear by two – im selben Film (4:32) „Here comes Nashwan on the outside with a furlong and a half to go, and Nashwan goes on, and the crowd rise to a champion, it’s Nashwan, clear by two“: mit zwei Längen Vorsprung (to be clear heißt soviel wie vorbei sein am Gegner, die Nase in Front haben)
  • ten for ten – zehn Starts, zehn Siege: „Allicansayiswow has lost the lead to Zenyatta who runs away and is now a perfect ten for ten“
  • the quarter in twenty-three and one – eine Viertelmeile in 23,1 Sekunden (Minute 4:58 im ⇒ Video von Arazis Breeders‘-Cup-Sieg)
  • six to one from seven to one – „Hector Protector is now six to one from seven to one“, das versteht man wohl besser, wenn man es geschrieben sieht (in ⇒ diesem Video über das Epsom Derby 1990 in Minute 3:29). Was es bedeutet: Die Quote für einen Sieg von Hector Protector beträgt jetzt 6:1, nachdem sie zunächst 7:1 betragen hatte (opened at sevens)
  • at eight to one – „Generous at eight to one“: Generous steht (bei einer Quote von) 8:1. Vorsicht, das ist nicht dasselbe wie 80:10
  • to run off a mark of 139 – mit einer Marke von 139 (Pfund) an den Start gehen. Das englische Handicap wird in Pfund berechnet, das deutsche in Kilogramm.

 

thoroughbred ist kein Trauerbrot

Foto von Peter Wright via Pixabay
Foto von Peter Wright via Pixabay
Ein australischer Englischer Vollblüter im Führring — Foto von Peter Wright via Pixabay

Gestern habe ich einen Film über Kentucky, einen ⇒ Teil der Serie „Legendäre Raddampfer“ auf Arte, gesehen. Natürlich durften die Rennpferde nicht fehlen.

Tolle Bilder von der Three Chimneys Farm und von der Rennbahn in Keeneland gepaart mit einer fehlenden Übersetzung des Wortes thoroughbred (ab Minute 30 etwa). Nicht genug damit, dass der Sprecher die Rasse, die Kentucky berühmt gemacht hat, immer wieder thoroughbred nannte, er sprach sie lustigerweise dabei auch noch „sorrowbread“ (Trauerbrot) aus.

thoroughbred bedeutet (wörtlich) durchgezüchtet. Der Begriff wird im Englischen in Verbindung mit Pferden aber ausschließlich als Bezeichnung einer bestimmten Rasse verwendet. Und er bleibt nicht unübersetzt, sondern es gibt eine deutsche Übersetzung. (Ich nehme mir vor, öfter in englisch-deutschen Wörterbüchern danach Ausschau zu halten. Vielleicht fehlt das Wort ja?)

thoroughbred, thoroughbred horse, thorobred = Englisches Vollblut, Englischer Vollblüter, Vollblut, Vollblutpferd, Vollblüter

Natürlich ist Vollblüter als thoroughbred zu bezeichnen nicht sachlich falsch. Aber es ist für Laien genauso verwirrend, wie wenn in einer Doku über Paris immer nur von „Tu-Rehfell“ die Rede ist, und nie vom Eiffelturm. Die Bedeutung ist natürlich dieselbe, die Verständlichkeit aber nicht.

Wie kann man jetzt aber in Kentucky, USA, von Englischen Vollblütern sprechen? Sind die alle aus dem Mutterland des Rennsports, möglicherweise auf Raddampfern, importiert worden? Nein, die Rasse heißt Englisches Vollblut, ganz egal, ob das Tier in Neuseeland, Chile oder Japan geboren wurde. Es gibt noch das Arabische Vollblutpferd, das auch so heißt, wenn es in Finnland geboren wurde. Es ist die Bezeichnung einer Rasse. Und wenn jemand von Irish thoroughbred spricht, dann meint er einen in Irland geborenen Englischen Vollblüter. (Das ist übrigens mit allen Pferderassen so: ein in der Schweiz geborenes Welsh-Pony ist immer noch ein Welsh-Pony und kein Schweizer Pony.)

Leider sind auch ⇒ die Aussagen von LEO zu thoroughbred teilweise irreführend bzw. beim Eintrag “thoroughbred, thoroughbred horse = Rassepferd” einfach falsch. thoroughbred bedeutet zwar  durchgezüchtet, es wird aber in der Pferdezucht niemals in der Bedeutung Rassepferd oder reinrassig verwendet. Um das an einem Beispiel zu verdeutlichen: Ein “reinrassiger Araber” ist nicht ein thoroughbred arabian, sondern ein purebred Arabian. Wie es in der Hundezucht oder bei anderen Tieren gehandhabt wird, darüber kann ich nichts sagen. Aber in der Pferdezucht bleibt es bei dieser Gleichung:

thoroughbred, thoroughbred horse, thorobred = Englisches Vollblut, Englischer Vollblüter, Vollblut, Vollblutpferd, Vollblüter

Ich habe auch einen Verdacht, wie es zu der Falschübersetzung mit Rassepferd kommt. Ein Flüchtigkeitsfehler, man denke an racehorse … Möglicherweise handelt es sich bei Rassepferd sogar um einen Anglizismus, entstanden aus einer Falschübersetzung. Ja, es steht im ⇒ Duden. Aber in Reiterkreisen ist das Wort extrem selten, denn die Bezeichnung Rassepferd ist für Pferdeleute nur eine Teil-Information; interessant ist doch die Frage: Welche Rasse? Statt ein Pferd als Rassepferd zu bezeichnen, nennt man die komplette Information: reinrassiger Friese, polnischer Araber mit vollen Papieren …

Die beiden Beispiele im ⇒ Wortschatz der Uni Leipzig belegen das Problem:

  • Australien in den 30er Jahren: Trainer Telford versucht mit brachialer Gewalt aus dem Rassepferd Phar Lap ein gewinnträchtiges Rennpferd zu machen. (www.general-anzeiger-bonn.de, gecrawlt am 04.01.2011) — das ist nicht nur holprig aus dem Englischen übertragen, es ergibt nicht mal Sinn. Vermutlich stand im Original so etwas wie the racehorse Phar Lap, was korrekt ist, denn bei Phar Lap handelt es sich um das berühmteste australische Rennpferd bis Black Caviar (… ein Englischer Vollblüter aus Australien … verwirrend, ja — aber korrekt)
  • Als Grundlage seiner Aussagen verglich Denny die Höchstgeschwindigkeiten des Menschen mit denen von Hund und Rassepferd seit dem 19. Jahrhundert. (www.pressetext.at, gecrawlt am 21.01.2011) — hier stand im englischen Original mit Sicherheit racehorse, und damit “Rennpferd”. Nur dann ist der Zusammenhang mit der Höchstgeschwindigkeit gegeben.

Mehr über das merkwürdige Konzept des „vollen Bluts“ im Beitrag „Blut, warm und kalt„.

„National Hunt“ ist kein nationales Jagdrennen

"National Hunt" (kurz NH) ist ein gemeiner Begriff. Ein "National Hunt race" ist kein Nationales Jagdrennen, auch wenn alles darauf hinzudeuten scheint und ich diese Fehlübersetzung auch schon gelesen habe. Wie Old Vollblut im Kommentar zum Beitrag Steeplechase richtig bemerkte, ist National Hunt in Großbritannien und Irland der Oberbegriff für Hindernisrennen (wobei die angeführte Ausnahme mit den bumper races zu beachten ist, die als National Hunt gelten, aber nicht über Hindernisse führen).

Der Begriff National Hunt kann je nach Verbindung noch mehr implizieren. Spricht man davon, dass ein Hengst ein National Hunt sire (zum Thema sire gibt es einen weiteren Artikel hier) werden könnte, bedeutet das in den seltensten Fällen, dass er selbst ein gutes Hindernispferd war. Eher hat er sehr gute Rennleistung auf der Flachen gezeigt, ist aber wegen seiner wenig modernen Abstammung oder weil er ein Steher oder spätreif war als commercial sire uninteressant. Von einem commercial sire erwartet man frühreife Pferde, die sich als Jährlinge gut verkaufen lassen und in ihren ersten zwei Rennjahren gleich auf sich aufmerksam machen. Im National Hunt kommen die Pferde später auf den Markt, haben oft dreijährig noch keinen Namen, müssen weite Strecken bewältigen und dabei gesund und ehrlich sein. Die Decktaxen der National Hunt sires reichen im Regelfall nicht an die der „normalen“ Deckhengste heran, auch haben sie keine so vollen Bücher (sprich, sie decken weniger Stuten).

Zusammenfassung:

  • National Hunt race: Hindernisrennen in Großbritannien und Irland
  • steeplechase: Jagdrennen
  • bumper race: Flachrennen gemäß den Regeln des National Hunt (IRE/GB)
  • National Hunt sire: Deckhengst in der Zucht von Hindernispferden (klingt unrund, ich weiß, bitte um Vorschläge!)
  • Steher: Rennpferd, das seine beste Leistung auf Distanzen über 2000 Meter zeigt
  • commercial sire: meines Wissens nicht gut zu übersetzen, bitte auch hier um Vorschläge
  • Decktaxe: Gebühr für das Decken einer Stute
  • volles Buch: die maximale Anzahl von Stuten zur Bedeckung, wobei die Anzahl vom Hengsthalter selbst festgelegt wird. Also ein sehr dehnbarer Begriff