Kleine Schimmelkunde (1)

4 Schimmel in Salzburg

Vier Schimmel - und keiner weiß, wie sie als Fohlen aussahen

Warum sagt man eigentlich ausschimmeln?

Weil Schimmel nicht als Schimmel geboren werden, sondern mit einer “normalen” Farbe auf die Welt kommen (jeder möglichen Farbe, auch Tigerscheck. Nur beim Farbwechsler bin ich mir nicht sicher, ob ein Pferd genetisch sowohl Farbwechsler als auch Schimmel sein kann. Weiß das jemand?)

Vereinfacht ausgedrückt hat ein Schimmel also zwei Farben, eine Fohlenfarbe und eine Altersfarbe, die dann mit fortschreitendem Alter immer mehr ins Weiße geht. Diesen Prozess nennt man ausschimmeln. Solange ein Pferd noch nicht ausgeschimmelt ist, kann man seine ursprüngliche Farbe noch erahnen, später nicht mehr.

Lange Pferdewörter

Kutsche

Hoffentlich temperamentsverschnallt!

Oh, sie ist schön, die neue Zeit! Ich habe mich gefragt:

Wie lautet wohl das längste Wort, das ich in meiner Datenbank gespeichert habe, und wie lang ist es?

Vor nicht allzu langer Zeit hätte ich meine Notizbücher durchgehen müssen und hätte tagelang gezählt. Wie grässlich. Heute schreibe ich einen Query – eine Anfrage – für die Datenbank, das dauert (inklusive Konsultieren des Handbuchs, weil ich die Datenbankabfragesprache nicht fließend spreche) ungefähr drei Minuten:
SELECT dicw AS wort,
( length( dicw ) ) AS laenge
FROM `eq_dic`
ORDER BY laenge DESC

und schon kann ich Ihnen verraten, dass das längste Wort in meiner Datenbank 25 Buchstaben hat und

Temperamentsverschnallung

lautet. Auf den Plätzen:

Generalausgleichsgewicht

reitweisenübergreifend

Hengstleistungsprüfung

Aber auch die mit “nur” 20 Buchstaben sind noch schön. Legen Sie das mal beim Scrabble!

  • Vielseitigkeitsreiter
  • Vorderfußwurzelgelenk
  • Gebäudeverschnallung
  • Vielseitigkeitsreiten
  • Gelassenheitsprüfung
  • Leistungsbereitschaft
  • Kammdeckelschlüssel
  • Rechtsumkehrtwendung
  • Ausgleichsschnallung
  • Exterieurbeurteilung
  • Oberlandstallmeister
  • Herpesvirusinfektion
  • Altersgewichtsrennen
  • Gestütsangestellter
  • Futtermittelhändler
  • Pferdehaltungsanlage

Fällt Ihnen noch was ein? Vielleicht wird ja das pferdige Pendant zum Donaudampfschifffahrtskapitän gebildet? Ich freue mich über jeden Vorschlag!

PS: Temperamentsverschnallung gibt im Scrabble 40 Punkte, und das ist ohne Doppelt- und Dreifachpunkte -  “Vorderfusswurzelgelenk” sogar 46!

Pferdefarbe brúnmóálóttur

Mausfalbe

Ein typischer Mausfalbe mit dunklem Gesicht und zweifarbiger Mähne

Beim Lesen der Hrafnkels saga freysgoða bin ich über die Beschreibung des Lieblingshengstes des Titelhelden gestolpert. Freyfaxi wird als brúnmóálóttur beschrieben. Das wäre eigentlich ein Rappmausfalbe (brúnn = Rappe, móálóttur = Mausfalbe, Graufalbe), ein doppelt gemoppelter Begriff. Der Mausfalbe ist nämlich genetisch betrachtet ein Rappe, der am Körper mausgrau (und an der Außenseite der Mähne sogar weißlich) aufgehellt ist, weil er einen sogenannten “dun factor” mitvererbt bekommen hat. Und der wirkt sich aufhellend auf die Grundfarbe aus.

Wahrscheinlich hat der Autor der Hrafnkels saga sich wenig mit der Vererbung von Pferdefarben beschäftigt. Vielleicht hat er auch von Pferden keine große Ahnung gehabt. Er ist nämlich einer der ganz wenigen, die diesen Farbbegriff verwenden. Ich habe noch keine weitere Erwähnung davon gefunden (was natürlich überhaupt nichts heißt; die Abwesenheit von etwas ist viel schwerer zu belegen als die Anwesenheit).

Vielleicht war aber auch dieser Freyfaxi so etwas besonderes, dass seine Farbe wirklich ungewöhnlich war und der Autor deswegen zu dieser ungewöhnlichen Beschreibung griff. Vorstellen muss man sich das Pferd jedenfalls (wie auf dem Bild oben) als grau bis dunkelgrau, gleichmäßig gefärbt (anders als ein Apfelschimmel oder ein Rappwindfarbener) mit einer auffälligen, wahrscheinlich hellen Mähne (der Name setzt sich grob vereinfacht zusammen aus dem Namen des Gottes “Freyr” und “Mähne”). Vererben konnte sich Freyfaxi nicht sehr lang, da er von Hrafnkells Widersachern von einem Felsen gestoßen wurde.

In der Übersetzung von Andreas Vollmer (erhältlich als E-Book beim ⇒ Fischer-Verlag) wird die Farbe einfach mit “Falbe” angegeben. Das ist nicht falsch, aber leider ungenau. Gerade Isländisch unterscheidet sehr genau zwischen den verschiedenen Falbvarianten (je nach Grundfarbe). Der Hinweis, dass es sich um ein graues Pferd handelte, wäre angebracht gewesen, zumal es Untersuchungen gibt, die sich mit der Verwendung von Farben in der altnordischen Literatur beschäftigen, und hier in der Übersetzung eine Information verloren geht, die möglicherweise Symbolgehalt hat. Wer sich dafür interessiert, dem sei als Lektüre empfohlen: ⇒ The Color Grey in Old Norse-Icelandic Literature, von Kirsten Wolf in “The Journal of English and Germanic Philology, Vol. 108, No. 2 (APRIL 2009)”

goð

Braunfalbe

Braunfalbe

Braunfalbe

Wie nennt man ein braunes Pferd mit einem Strich auf dem Rücken?

Sie sind relativ selten, aber es gibt sie, die ganz dunklen Braunfalben. Zu unterscheiden von einem Braunen durch den Aalstrich – das ist die Linie, die sich vom Schopf durch die Mähne über den Rücken bis zum Schweif zieht. (Bei helleren Falben sieht man eher, dass der Strich auch durchs Langhaar geht.)

Wie bei allen Falben ist ein Elternteil für die “Falbung” (dieses Wort habe ich gerade erfunden) verantwortlich. Beim oben abgebildeten Pferd stammt der Falbfaktor von der Mutter, die ein Graufalbe war.

Was ist ein Krötenmaul?

Krötenmaul

Krötenmaul

Wie auf dem Bild oben zu sehen, unregelmäßig pigmentierte Lefzen.

Es ist gar nicht so leicht, den englischen Fachbegriff für Krötenmaul zu finden. Im ⇒ Wörterbuch Pferdesport steht es nicht. Phillip Sponenberg und Bonnie Beaver schweigen sich darüber in ihrem Standardwerk Horse Color aus. Fündig werde ich erst, als ich mich erinnere, welche Merkmale charakteristisch für Appaloosas sind: bestimmte Farbkombinationen (z. B. Tigerflecken), “Menschenaugen”, gestreifte Hufe und ein Krötenmaul, wobei das Pferd die fein gefleckte Haut nicht nur am Maul, sondern auch um die Augen und die Geschlechtsteile herum haben kann. Auf der offiziellen Seite des amerikanischen Appaloosa-Zuchtverbandes finde ich:

Mottled or Parti-Colored Skin
This characteristic is unique to the Appaloosa horse. Therefore, mottled skin is a basic and decisive indicator of an Appaloosa. Mottled skin is different from commonly found pink (flesh-colored or non-pigmented) skin in that it normally contains dark areas of pigmented skin within its area. The result is a speckled or blotchy pattern of pigmented and non-pigmented skin. When identifying mottled skin, it is important to not confuse it with simple differences in pigmentation, patches of light and dark skin, and pumpkin skin.

mottled skin around the muzzle wäre also die englische Entsprechung von Krötenmaul? Wobei ich dazusagen muss, dass unregelmäßig pigmentierte Haut nur ums Maul herum allein kein entscheidendes Kriterium für einen Appaloosa ist – sondern auch die Haut um Augen und Genitalien soll die charakteristischen Fleckchen aufweisen. Denn das oben abgebildete Pferd ist kein Appaloosa, sondern eine dunkelbraune Schweizer Warmblutstute!

Wie heißt das männliche Pferd ohne Hoden?

Wallach.

Wie heißt der Reiter vom Rennpferd?

Endkampf

Endkampf

Kommt auf die Situation und die Ausbildung des Reiters an.

  • Arbeitsreiter, Arbeitsreiterin – reitet das Pferd in der Morgenarbeit, also im Training. Kann ein Amateur oder ein Profi sein
  • Amateur, Amateurin, Amateurrennreiter , Amateurrennreiterin – kein Profireiter, darf aber in Amateurrennen starten. Als Amateur werden im Rennsport auch diejenigen “Aushilfen” bezeichnet, die die Pferde morgens bewegen, auch wenn sie keine Amateurlizenz haben, also in Rennen nicht startberechtigt sind
  • Stift – umgangssprachlich für Azubi zum Rennreiter. Keine weibliche Form
  • Rennreiter, Rennreiterin – ein Ausbildungsberuf, genauer gesagt Pferdewirt Fachrichtung Pferderennen
  • Jockey – ein Rennreiter mit mindestens 50 Siegen. Keine weibliche Form
  • Erlaubnisreiter, Erlaubnisreiterin – ein Rennreiter mit weniger als 50 Siegen. Er bekommt im Rennen eine “Erlaubnis”, das ist nicht eine Genehmigung, sondern ein Gewichtsnachlass, abhängig von der Anzahl seiner Siege

Blut, warm und kalt

Gehört bei den Olympischen Spielen:

Er ist von Stan the Man, die Mutter von Heraldik, er hat also ganz viel Blut.

Die Blutmenge eines Pferdes entspricht etwa 10% seines Körpergewichtes, also ca. vierzig Liter bei einem Haflinger und gute fünfzig bei einem Warmblutpferd. Noch mehr Blut hat ein Kaltblutpferd, das schließlich auch mal 800 kg wiegen kann. Für Laien wird es spätestens jetzt verwirrend: Es gibt also Pferde mit wenig und mit viel Blut, und es ist auch noch von unterschiedlicher Temperatur? Und worauf wollte der Kommentator hinaus?
Man unterscheidet im Deutschen vier Pferdetypen (im Englischen gibt es andere Unterscheidungen, bspw. cob), hier geordnet nach Größe:

  • Pony bzw. Kleinpferd
  • Vollblutpferd, Vollblüter, Vollblut, Blüter
  • Halbblutpferd, Halbblut (englisch: part-bred, Abkürzung oft “pb”)
  • Warmblutpferd, Warmblüter, Warmblut
  • Kaltblutpferd, Kaltblut

Woher diese “-blut”-Bezeichnungen genau stammen, kann ich nicht sagen. Vielleicht kann mir ein mitlesender Etymologe helfen? Auf jeden Fall scheinen die Begriffe mit dem früher verbreiteten Irrglauben zusammenzuhängen, dass alle interessanten Substanzen und sogar Eigenschaften im Blut gelöst seien (das Erbgut zum Beispiel, aber auch irgendeine Form von Temperament – vergleiche “heißblütig”. Im Wort “Blutlinie” wird der vermeintliche Zusammenhang von Erbgut und Blut übrigens auch deutlich.) Natürlich ist schon lange nachgewiesen, dass Warmblüter auch keine höhere Körpertemperatur als Kaltblüter haben (normal ist eine Spanne zwischen ungefähr 37,5 und 38,5 Grad) und dass Vollblüter genauso viel Blut haben wie Warmblüter gleichen Kalibers.

Und was meinte der Kommentator jetzt? Es geht um die Abstammung. Das Pferd, das viel Blut hat, hat einen hohen Vollblut-Anteil im Stammbaum, ist aber kein reines Vollblut, sondern ein Halbblut. Vollblüter werden bei vielen verschiedenen  Pferderassen als sogenannter Veredler eingesetzt, was bedeutet, dass man in einem bestimmten Maß Pferde einer bestimmten anderen Rasse in eine ansonsten als Reinzucht angelegte Pferderasse einkreuzen darf. Es gibt auch Rassen, die nur als Reinzucht angelegt sind und keinerlei Veredlung zulassen, z. B. Islandpferde, und das Englische Vollblut selbst.

Eine gute Erklärung zum Blutbegriff findet man in ⇒ Meyers Großem Konversationslexikon (sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage), Leipzig und Wien 1905-1909:

Der tierzüchterische Ausdruck Blut bezeichnet den jeweiligen Anteil eines Zuchttieres an Zuchteigenschaften jener Rasse, der dasselbe angehört. Wenn eine Rasse mehrere aufeinanderfolgende Generationen hindurch mit glücklichem Erfolg verbessert ist, d. h. also, wenn bestimmte wichtige Eigenschaften in einer Zucht hergestellt sind, dann nennt man die auf solche Weise produzierten Tiere hochgezogene oder auch wohl edle. Nur muß man unter »edel« in diesem Sinne nicht die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Stammbaum verstehen. Ist eine erfolgreiche Zucht eine gewisse Anzahl von Generationen hindurch in derselben Richtung fortgesetzt, dann erzielt man Vollblut. Ursprünglich ist diese Bezeichnung in der Zucht der englischen Rennpferde entstanden, und noch heute denkt man an die Zugehörigkeit zu den letztern, wenn man von einem Pferd kurzweg sagt, es habe »Blut«.

Und was ein Halbblutpferd ist, ist im Illustrierten Landwirtschafts-Lexikon von 1919 gut beschrieben:

Als Einzeltier aus der Paarung eines Vollblutpferdes mit gemeiner Stute hervorgegangen. Nach der Erfahrung gibt diese Kreuzung zwar keine Zuchtpferde mit sicherer Vererbung (siehe Mendelsches Spaltungsgesetz), wohl aber ausgezeichnete Gebrauchspferde mit lebhaftem Temperament und guter Konstitution, ausdauernd und mäßig anspruchsvoll.

Siehe auch den Artikel thoroughbred. Zur genaueren Unterscheidung von Warm-, Voll- und Kaltblut siehe Wikipedia: ⇒ Vollblüter, ⇒ Warmblüter, ⇒ Kaltblüter

Wie heißen Islandpferde auf isländisch?

Islandpferd, 30 x 30 cm Kunstdruck

Islandpferd, 30 x 30 cm Kunstdruck

Das Islandpferd heißt “íslenski hesturinn”, Islandpferde heißen “íslenskir hestar” oder einfach “hestar”, weil es in Island sowieso nur Islandpferde gibt und man das deswegen gar nicht dazusagen muss.

Pferd heißt “hestur” auf isländisch, und das Wort ist männlich, Isländer sagen also “der Pferd”.

“Sport” (Dorling Kindersley)

Bei den Olympischen Spielen schaue ich besonders gern Sportarten, von denen ich nichts verstehe. Die Kommentatoren der öffentlich-rechtlichen und der Privatsender sind sehr unterschiedlich und vermitteln vor allem unterschiedlich viel Fachwissen. Zur Zeit gefallen mir die Reporter von Eurosport sehr gut, die die Regeln und Eigenheiten obskurerer Sportarten kompetent vermitteln und herausragende Leistungen begeistert feiern, ohne dabei eine  schwarz-rot-goldene Brille zu tragen. Das macht Spaß!

Und dann habe ich einen stacheligen Wälzer neben mir auf dem Sofa liegen. Ein Buch, in Kunstrasen gebunden, das musste ich haben. Es trägt den schlichten Titel “Sport. Regeln, Technik, Taktik”. Während der Olympischen Spiele, bzw. der Fernsehübertragung davon, ist für mich die beste Gelegenheit, dieses Buch intensiv zu nutzen und dabei seine Nützlichkeit zu überprüfen. Beim Wasserspringen, Gewichtheben und Kunstturnen habe ich jetzt Übertragung und Buch parallel genutzt und komme zu folgendem Fazit:

Das Buch ist gut strukturiert, stellt die wichtigsten Regeln der Sportart leicht verständlich dar und ist – das ist sehr nützlich – mit jeder Menge Illustrationen und Schemazeichnungen bestückt. Bei den drei oben genannten Sportarten hat mir das Buch ganz klar geholfen, den Wettkampf besser zu verfolgen.

Sport. Regeln, Technik, Taktik

Sport. Regeln, Technik, Taktik

Gewichtheben hat eine Seite mit 10 Bildern, kompliziertere Sportarten wie Cricket bekommen auch mal 6 Seiten und 32 Zeichnungen. Bislang deckten sich die Angaben im Buch mit denen der Fernseh-Kommentatoren. Die Richtigkeit der Angaben und der Übersetzung kann ich aber nur beim Pferdesport wirklich überprüfen. Pferderennen (Galopp) und Polo haben je 4 Seiten; Springreiten zwei Seiten; Trabrennen, Rodeo, Dressur und Vielseitigkeit (leider noch als Military bezeichnet) haben je eine Seite, und Horseball und “Kutschenrennen” (abgebildet ist ein Einspänner-Marathonwagen, würde ich sagen) haben je eine halbe Seite.

Das Kapitel zum Galopprennsport ist fachlich korrekt. Zum Teil ist es England-lastig (“Im Sommer finden nur Flachrennen (Galopprennen) statt, im Winter auch Hindernis- und Geländerennen” – das ist in Deutschland anders, und Geländerennen gibt es nicht, gemeint sind wohl Jagdrennen). Auch die Übersetzer dieses Standardwerks tappen leider in die Falle mit den “jumps races” (“Springrennen”), übersetzen “pace maker” als “Schrittmacher” und schreiben von “den Schritt machen”. Schade. Und sie sind für den tollen Satz “Neben Profi-Jockeys gibt es inzwischen auch weibliche Jocketten.” verantwortlich. Was Steffi Hofer wohl davon hält, als Jockette bezeichnet zu werden und nicht als Profi-Jockey?

Hindernisrennen inklusive Jagdrennen und Point-to-Point werden aber später im Text noch korrekt erklärt, selbst die Quarter Horses werden erwähnt. Handicaps, Startmaschine, Bodenspezialisten, all das kommt zur Sprache – inhaltlich wie gesagt einwandfrei.

Ich will nun aber nicht pingelig sein. Es ist ein tolles Buch, das mir einen leicht verständlichen Einstieg in fremde Sportarten bietet. Die vier Fehlübersetzungen im Kapitel über Pferderennen werden Neulingen im Galopprennsport nichts ausmachen und ihnen den Einstieg in den Pferdesport keinesfalls verhageln. Alles in allem ein empfehlenswertes Buch!

Sport. Regeln, Technik, Taktik“, Dorling Kindersley Verlag GmbH 2008, ISBN: 978-3-8310-1211-4

Und hier noch einmal die Fachausdrücke und wie sie heißen sollten:

  • jumps races: Hindernisrennen
  • pace maker: Pacemaker
  • to make the pace: die Pace machen (ja, es ist denglisch, aber so heißt es nun mal!)
  • female jockey: weiblicher Jockey (nicht Jockette!)