Wieviele Wörter enthält das Pferdewörterbuch?

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Muskatschimmel? Schneeschimmel? Foto von Bhakti Iyata via Pixabay

Mein “Pferdewörterbuch” ist eigentlich eine Datenbank, in der ich Wörter beliebiger Sprachen speichern kann. Das klingt erstmal toll — so viele Möglichkeiten! — ist aber in der Praxis nur bedingt sinnvoll, weil ich außer Deutsch ohnehin nur Englisch, Spanisch und Isländisch gut kann (und ein bisschen Schwedisch, Norwegisch und Dänisch; da allerdings keine Pferdefachsprache). Aber auch wenn ich kein Japanisch oder Italienisch spreche, so finde ich doch manchmal Wörter in diesen Sprachen, und kann sie dann abspeichern. Auch wenn ich noch gar nicht weiß, was ich damit dann einmal anfangen werde.

Aber es macht mir Spaß, der Sammlung beim Wachsen zuzusehen. Das ist die aktuelle Verteilung der Wörter auf die Sprachen:

            [de] => 2262
            [en] => 231
            [is] => 49
            [es] => 10
            [fr] => 13
            [jp] => 1
            [it] => 5
            [nl] => 6
            [gr] => 1
            [dk] => 1

Dabei muss man bedenken, dass nicht jedem Wort automatisch eine Übersetzung zugeordnet ist. Ich kann auch einfach nur sammeln, ohne zuzuordnen. Manchmal gerät man in einen Sammelrausch, und trägt einfach nur Wörter ein, die man findet.

Manchmal gibt es auch Probleme, ein Wort einer Sprache zuzuordnen. Wie — das kann nicht sein; jedes Wort gehört einer Sprache an? Naja, wie ist das denn mit den Akronymen „FEIF“, „FIZO“ oder „FN“, und mit Rassebezeichnungen wie „Quarter Horse“? Das heißt doch auf deutsch genauso? Was ist mit „rodeo“, ist das englisch oder spanisch? Diese Fragen machen mir viel Spaß. Aber solange die Kategorisierung noch nicht abschließend beantwortet ist, kann ich das Pferdewörterbuch noch nicht in gedruckter Form herausgeben.

Und wo finde ich schließlich diese Wörter? Das ist ganz einfach, die Bücher sind voll davon. Ich mag Antiquariate und kaufe mir da gern obskure Fachliteratur wie z. B. “Die Beurtheilung der Pferde” ohne Jahres- oder Autorenangabe, in Sütterlin geschrieben, in dem ich dann lese:

Der Muskatschimmel hat braune, rothe und gelbe Haare, mit weißen derart gemischt, daß dadurch größere in einander fließende Flecken mit  lebhaftem Farbenspiel entstehen; die langen Haare sind grau oder schwarz. Als Dunkelfuchs geboren wird er im Alter …

und den Rest kann ich nicht entziffern. Ich habe auch modernere Bücher, Standardwerke wie das Hippologische Lexikon von Graf von Norman senior, der anscheinend seinen Vornamen geheimhalten wollte, oder den Tote Guide to Horse Racing and Betting (weil ja Galopprennen mein Spezialgebiet sind). Weiterhin Fachbücher über Jagd, Polo, Westernreiten… also die Sparten der Reiterei, mit denen ich praktisch nichts zu tun habe.

Ein anderes Wort für …

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Hier sammele ich Begriffe aus dem Pferde-Bereich, ohne jede Berücksichtigung von juristischen Definitionen, einfach nur aus dem alltäglichen Sprachgebrauch an deutschen Ställen. Es sind keine Synonyme – tölten und traben ist nicht dasselbe! – sondern Bedeutungsgruppen. Oft ist es ja so, dass man auf eine Bezeichnung nicht kommt, wohl aber auf ein Wort, das so etwas ähnliches bedeutet, wobei man genau weiß, dass der gesuchte Begriff eine leicht andere Bedeutung hat. Für genau diese „Wie heißt das noch mal …?“-Momente ist dieser kleine Wortschatz.

Also, ein anderes Wort für …

Pferdezuchtanlage: Gestüt, Deckstation, Besamungsstation
Pferdehaltungsanlage: Stall, Offenstall, Pensionsbetrieb, Reiterhof, Reitstall, Aufzuchtgestüt, Gnadenhof, Ponyhof
Pferderennen: Galopprennen, Trabrennen, Hindernisrennen, Hürdenrennen, Jagdrennen, Steeplechase, Passrennen
laufen (des Pferdes): Schritt gehen, traben, galoppieren, cantern, tölten, Rennpass gehen, zackeln, durchgehen, tribulieren
Untugenden oder Ungehorsam des Pferdes: buckeln, bocken, steigen, auskeilen, treten, ausschlagen, schlagen, beißen, schnappen, verweigern, durchgehen, kleben, koppen
Alltagsbeschäftigung des Pferdes: grasen, weiden, wälzen, äppeln, Fellpflege
Ort zum Bewegen der Pferde: Reitplatz, Platz, Reithalle, Halle, Ovalbahn, Gelände
Ausbilder von Pferden: Bereiter, Trainer, Pferdeflüsterer
Ausbilder von Reitern: Reitlehrer, Reitwart, Trainer (A, B, C), Instructor (Parelli-) (sie auch Berufe rund ums Pferd)
hinken, humpeln„: lahmen, ticken, nicht klar gehen, rollen (siehe auch Liste der Bewegungs-Anomalien beim Pferd)
Pferdesportart: Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Military (veraltet), Gangreiten, Westernreiten, Distanzreiten, Polo, Horseball, Pato, Wanderreiten, Voltigieren
Bewegung des Pferdes ohne Reiter: Bodenarbeit, Freiheitsdressur, laufen lassen, longieren, Arbeit im Round Pen, spazieren gehen, Arbeit an der Hand, Arbeit an der Doppellonge, als Handpferd mitnehmen
Hufschlagfiguren: aus der Ecke kehrt, auf dem Zirkel geritten, aus dem Zirkel wechseln, durch den Zirkel wechseln, durch die ganze Bahn wechseln, durch die Länge der Bahn wechseln, durch die halbe Bahn wechseln, Volte, Viereck verkleinern und vergrößern

Siehe auch:

Noch mehr Wörter, oder Fragen? Kommentarfeld nutzen!

A genoux

Foto von Jacqueline Macou via Pixabay
A genoux – Foto von Jacqueline Macou via Pixabay (Schön zu sehen hier der Unterschied zwischen „normalem“ Schimmel rechts, und Fliegenschimmel links)

Die beiden Pferde zeigen in der Freiheitsdressur, also ohne alle Hilfsmittel, die Zirkuslektion „a genoux“ = „auf die Knie“. Heute weiß man, dass das Pferd sein Knie sehr nah am Rumpf am Hinterbein hat. Auf dem Bild ungefähr da, wo sich am Hinterbein der Schatten formt.

Dies ist ein Artikel in der Serie D’Artagnans Pferd. Weitere Artikel sind:

  1. D’Artagnans Pferd
  2. Rosskamm

Kleine Schimmelkunde (4)

Was ist ein Schabrackenschimmel?

Hierauf habe ich zunächst die Antwort: Ein Wort, das als ⇒ Suchbegriff extrem wenige Treffer bei Google erzielt :)

Spaß beiseite: Es ist keine Pferdefarbe, von der ich je gehört habe. Das wiederum bedeutet erst einmal gar nichts. Denn nur weil man (noch) keinen Beleg für die Existenz von etwas hat, heißt es ja nicht, dass es nicht existiert.

Vermutlich handelt es sich um ein Missverständnis, und das eigentlich gemeinte Wort ist Schabrackentiger (häufiger) oder Schabrackenschecke (seltener).

Schabrackentiger
Die Mutterstute ist kein Schabrackenschimmel, sondern ein Schabrackentiger – Foto von Penstones via Pixabay

Die einzige Fundstelle im Internet für das Wort “Schabrackenschimmel” ist in einem Verzeichnis der ⇒ Bayerischen Staatsbibliothek. Wenn ich das Nachlassverzeichnis des Hans-Wilhelm Smolik richtig interpretiere, hatte die Schriftstellerin Else Soffel-Rutz ihm ein Originalmanuskript mit dem Titel “Der Schabrackenschimmel – Geschichte eines edlen Zirkus-Pferdes” zugeschickt. Dabei können wir nur spekulieren, ob damit die Farbe des Pferdes gemeint war, oder es sich um eine literarische Schöpfung handelt. Hans-Wilhelm Smolik selbst (der aber wie gesagt nicht der Schöpfer dieses Manuskripts war, wenn ich das Verzeichnis richtig verstehe) hat seinen Büchern über die Natur oft solche “sprechenden” Titel gegeben:

  • Knorzel, der Baumstumpf
  • Rauschebart, die Eiche
  • Grimback, der Hamster
  • Kribbelfix, die Waldameise
  • und mein Favorit: Näpfli, das rote Blutkörperchen

Was mich nun aber wirklich fasziniert hat, ist das Wort “Schabracke” selbst. Im Etymologischen Wörterbuch der deutschen Sprache von Friedrich Kluge (10. Auflage 1924, Walther de Gruyter & Co) stehen dazu auch die Schreibweisen

  • Schaberacke (1669)
  • Tschabraken (1671)
  • Schabragge (1700)
  • Schabrack (1741)

Als Ursprung des Wortes wird das türkische čaprâk für ‘Satteldecke’ angegeben. Eine Entlehnung also; und das Lehnwort ist ein wichtiger Hinweis darauf, wo diese bestimmte Form der Satteldecke vermutlich herstammt. Denn meistens wandern die Wörter zusammen mit dem Phänomen, das sie bezeichnen, durch die Welt (siehe “tölten”, das mit den Islandpferden aus Island gekommen ist).

Islandpferdefarben

Ein windfarbener Isländer
Ein windfarbener Isländer – Foto von Ute Becker via Pixabay

Ich werde ab und zu nach Pferdefarben und wie sie auf deutsch und isländisch heißen gefragt. Weil es zu viele sind, um sie in einem Artikel zu behandeln, werde ich in loser Folge einen Begriff vorstellen. Es geht dabei um die Farben von Islandpferden und ihre Bezeichnungen. Auf die Genetik gehe ich nicht im Detail ein – wer sich dafür interessiert, dem sei das Buch ⇒ “Farben und Farbvererbung beim Pferd – Islandpferde” von Henriette Arriens wärmstens empfohlen. Ich habe sowohl dieses Buch als auch ⇒ WorldFengur und ⇒ Stormhestar sowie weitere Bücher und Plakate bei der Zusammenstellung dieser Liste berücksichtigt, aber leider ist es auch so, dass es bei den Farbbezeichnungen noch einige Widersprüche gibt sowie Pferde, deren Farbe sehr schwer zu beschreiben ist (zum Beispiel der fabelhafte ⇒ Svadilfari från Knutshyttan, der in Island als gelberdfarben, in Schweden als rappwindfarben geführt wird). Grundsätzlich muss man sagen, dass die Isländer (die Zweibeiner) die verschiedenen Farbphänomene und ihre Vererbung sehr früh erkannt und klassifiziert haben, während die deutsche Nomenklatur wesentlich weniger präzise ist (bspw. dunkelfalb, Mohrenkopfschimmel). Das letzte Wort bei der Bezeichnung einer Farbe hat immer der Zuchtverband. Bei den Islandpferden sind die gültigen Farbbezeichnungen auf ⇒ WorldFengur nachzulesen.

Weitere Buchempfehlungen zum Thema Pferdefarben

Bei den isländischen Bezeichnungen der Farben steht wie im Wörterbuch die männliche Grundform zuerst, gefolgt von der weiblichen und der neutralen, denn die Farbbezeichnungen sind immer Adjektive (außer hvítingi). Und noch eine Warnung: Auch wenn diese Liste hilft, Pferdenamen wie Rauður zu übersetzen, ist sie nicht geeignet, um Pferdenamen auszusuchen, weil Isländer ihre Pferde zwar “Brúnn” (Rappe) und “Rauður” (Fuchs) nennen, aber nicht “Mósóttur” (sondern Mósi). Wenn Sie also einen passenden Namen für Ihr Islandpferd suchen: bei ⇒ Fróður finden Sie nicht nur den Namen, sondern auch die Aussprache. Die Fotos in diesem Artikel sind ebenfalls von Fróður.

Rosskamm

Foto von Rihaij via Pixabay
Einäugiger Schimmel – Foto von Rihaij via Pixabay

„Spricht der Rosskamm von einem einäugigen Hengst, so meint er einen blinden Wallach.“ (Russisches Sprichwort)

So übel beleumundet sind Pferdehändler also früher gewesen: „Einem Rosskamm traue nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.“

Es gibt verschiedene Theorien, wie der Begriff Rosskamm als Bezeichnung für Pferdehändler entstand. Zunächst bedeutet er ja konkret: „ein Kamm, die Pferde damit zu kämmen“(⇒ Adelung), also eine Art Striegel oder Kardätsche.

Weiter wird bei Adelung erklärt:

Eine im gemeinen Leben sehr übliche Benennung eines Roßhändlers, besonders so fern derselbe seinen Handel durch Vertauschung seiner Pferde gegen andere treibet, da er denn auch ein Roßtäuscher, und in einigen Gegenden auch Roßmange, Roßmenge genannt wird, von dem veralteten mangen, mängen, tauschen, handeln. Ungeachtet Frischen die gleich folgende bessere Ableitung bekannt war, so wollte er dieses Wort doch lieber von Kamm, pecten, ableiten, weil die Roßhändler die zum Verkaufe bestimmten Pferde vorher zu kämmen oder zu schmücken pflegten, da er denn einen Roßkamm durch das Griech. Hippocomus erkläret, von κωμειν, schmücken. Allein, es ist bey dem allen doch wahrscheinlicher, daß die letzte Hälfte dieses Wortes zu dem mittlern Lat. Cambium, Tauschhandel, cambiare, tauschen, gehöret, welches allem Ansehen nach davon gebildet ist, so daß Roßkamm und Roßtäuscher im eigentlichsten Verstande gleichbedeutend sind.

Kurz zusammengefasst also Theorie 1: weil die Händler die Pferde kämmten; Theorie 2: die Silbe „-kamm“ ist vom Lateinischen abgeleitet und bezieht sich auf das Tauschen der Pferde.

Ein Rosstäuscher ist also primär nicht jemand, der beim Pferdeverkauf täuscht, sondern jemand, der Pferde tauscht.

Dies ist ein Artikel in der Serie D’Artagnans Pferd. Weitere Artikel sind:

  1. D’Artagnans Pferd
  2. A genoux

Nebenschauplatz: Anglizismen

Wiese - Foto von Henryk Niestrój via Pixabay
Wiese ist auch ohne Pferde schön — Foto von Henryk Niestrój via Pixabay

Dies ist ein Beitrag ohne Pferdebezug. Einfach nur so, weil ich mich über schlampige Übersetzungen und Anglizismen ärgere, vor allem, wenn sie in Jugendbüchern auftauchen.

book worm ist auf deutsch kein Bücherwurm, sondern eine “Leseratte”.

rule of thumb heißt auf deutsch nicht Daumenregel, sondern “Faustregel”.

Noch viel mehr wunderschöne Übersetzungsfallen, in die man tappen kann, finden sich auf der gleichnamigen Website.

Der falsche Fuß, innen und außen

Wie kann man auf dem falschen Fuß reiten – das Pferd hat doch noch drei andere Füße, aber sind diese richtig oder falsch? Und müsste es nicht eigentlich „auf dem falschen Huf“ heißen? Weiß doch jeder Reitanfänger, dass Pferde keine Füße haben, sondern Hufe.

Und jeder Reitanfänger trabt irgendwann mal auf dem falschen Fuß. Um das mit dem falschen Fuß zu verstehen, muss man etwas anderes aus der Reitersprache (vor allem der Reitlehrer-Sprache) verstehen, nämlich die Begriffe innen und außen.

Einfach gesagt, ist innen die Mitte des Reitplatzes. Innen steht der Reitlehrer und außen ist der Zaun. Wenn man immer nur am Zaun entlangreitet, also immer auf dem Hufschlag bleibt, dann ist das so: innen ist, wo der Reitlehrer ist und außen ist, wo der Zaun ist. Stell dir das einmal aus der Vogelperspektive vor.

Aber ein bisschen komplizierter ist es ja doch. Sobald man nicht mehr geradeaus am Zaun entlang reitet, sind innen und außen unabhängig von Reitplatzmitte und Zaun. Spätestens jetzt braucht man die richtige Definition von innen, nämlich:

Innen ist die hohle Seite des Pferdes. Das war eben auch schon so – wenn das Pferd um den Reitlehrer herumläuft, ist seine hohle Seite dem Reitlehrer zugewandt.

Jetzt wird es dir zu viel? Pferde sollen hohl sein und falsche Füße haben? Betrachte den Reitplatz noch einmal von oben, und achte darauf, wie das Pferd gebogen ist!

Stute und Fohlen Foto von Derrick Coetzee via Wikipedia
Stute und Fohlen von oben. Das Fohlen steht auf der hohlen Seite der Stute!

Gut, nun hast du verstanden, dass du dich auf deinem Pferd immer orientieren musst, um zu wissen, wo innen und wo außen sind. Damit du auf dem richtigen Fuß trabst! Das geht so:

Du schaust beim Antraben auf die Schulter deines Pferdes. Die ist hier:

Foto von LizardBoy via Pixabay
Die Schulter des Rennpferdes trägt die Zahlen 85 und 5! Seltsam, oder? So werden Rennpferde in Australien markiert

 

Und wenn sich die äußere Schulter nach vorn bewegt, stehst du auf. Du sollst beim Leichttraben immer dann mit dem Po aus dem Sattel kommen, wenn die äußere Schulter vorgeht. Und gut aufgepasst, bei einem Handwechsel musst du auch den Fuß, auf dem du trabst, wechseln (kann man sich leicht merken – Handwechsel, wechseln). Und warum? Weil außen jetzt auf der anderen Seite ist. Also: umsitzen!

Aussprache der Pferdefarben auf englisch

Foto via Pixabay
Isabell oder auch „päläh-mih-nou“- Foto via Pixabay

Man kann zwar an viele Stellen im Internet nachlesen, wie die Pferdefarben auf englisch heißen (z. B. hier im illustrierten Glossar Pferdefarben englisch-deutsch), aber wie soll man die Begriffe aussprechen? Eine gute erste Anlaufstelle ist immer ⇒ howjsay, aber alles findet man da auch nicht. Eine zweite gute Quelle ist das Standardwerk Equine Color Genetics von Phillip Sponenberg und Bonnie Beaver, das die Aussprache bestimmter Begriffe zumindest beschreibt. Bleibt natürlich noch ⇒ Wiktionary, das man versuchen kann, oder die schöne Idee ⇒ Forvo.

Ich habe hier eine Liste zusammengestellt mit der Aussprache, wie man sie Weiterlesen

Pferdehaar

Braunschecke mit Blesse
Schecke mit Blesse, die Tasthaare am Maul sind gut zu erkennen — Foto von Penstones via Pixabay

Wie ich festgestellt habe, handeln viele Artikel in diesem Blog von Pferdefarben. Deshalb ist es Zeit, einmal das Medium der verschiedenen Farben genauer zu betrachten, nämlich die Haare der Pferde.

Die Haare sind jene hornigen Gebilde, welche den ganzen thierischen Körper bedecken und theils zum Schutze gegen Kälte oder andere schädliche Einflüsse, gegen Insekten, zum Theile auch dem Tastsinne dienen.

So schreibt es Dr. Franz Müller in seiner “Lehre vom Exterieur des Pferdes”, Wien 1868. Und wie heißt das Haarkleid des Pferdes jetzt? Weiterlesen