Auf dieser Seite geht es mir darum, gängige und oft vermeidbare Fehlübersetzungen von Pferdewörtern aufzuklären und merkwürdige Begriffe aus der Reitersprache in normalem Deutsch zu erklären. Dabei zeige ich auch manchmal mit dem Finger auf andere und reibe ihnen ihre falschen Übersetzungen unter die Nase.

An dieser Stelle möchte ich einmal mit dem Finger auf mich zeigen. Wenn ich die knapp achtzig Artikel auf dieser Website durchschaue, um zu sehen, welches Thema ich aufgreifen kann, entdecke ich Fehler. Den Unfug mit dem Leberfuchs zum Beispiel. Es reicht nicht, in nur eine Quelle zu schauen, um zu konstatieren „Wort gibt es nicht.“ In einer anderen Quelle gibt es das Wort und zwar schon verdammt lang.

Und dann entdecke ich beim Lesen von Büchern Fehler, die ich schon lange mache, ohne es zu merken. Zum Beispiel Jagdgalopp. Ich habe das Wort immer im Sinne von „jagen“ = „schnell laufen“ als Synonym für besonders schnellen Galopp benutzt. Das, was man als Kind stolz Fetzgalopp genannt hat, vor allem, wenn man dabei nicht runtergefallen ist. Aber das ist Unfug. Jagdgalopp ist im Gegenteil „ein gleichmäßiger ruhiger Galopp, den das Pferd über lange Strecken (zum Beispiel bei der Jagd) durchzuhalten vermag“. Leuchtet ein, oderr?

Deswegen an dieser Stelle die eindringliche Bitte: Wenn Sie einen Fehler entdecken oder auch nur etwas für diskussionswürdig halten, nutzen Sie das Kommentarfeld! Ich bin vor Fehlern, seien es Flüchtigkeitsfehler oder langjähriger Irrglaube, genauso wenig gefeit wie alle anderen. Und damit die Geschichte des Sich-Irrens sichtbar bleibt, lasse ich meine Fehler in den meisten Fällen durchgestrichen neben der korrigierten Fassung stehen und markiere entsprechende Artikel mit dem Stichwort „Fehlerteufel“.

PS: Wo wir bei „mit dem Finger auf etwas zeigen“ sind: Wenn mir jemand am Pferdeskelett oder am Pferd die Ganasche zeigen kann, wäre ich sehr dankbar. Damit scheint nämlich auch jeder etwas anderes zu meinen.

Ein Gedanke zu „Fehler überall

  1. Gnaschen: Region hinter dem Unterkiefer und vor dem Hals; ist der Raum dort sehr eng, hat das Pferd wenig Ganaschenfreiheit, was Biegung und Beizäumung erschwert

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