Da lief auf Sat.1 ein Spielfilm über Pferderennen, und es war nicht Seabiscuit. „Dreamer – Ein Traum wird wahr“ hieß der Streifen, war wenig überraschenderweise wenig überraschend (Pferd bricht sich das Bein, wird aber nicht erschossen, sondern geheilt und gewinnt den Breeders‘ Cup – gibt es eigentlich keine anderen Plots?) Abgesehen von der sehr mageren Story gab es schöne Bilder und wenigstens stimmten viele der Details. Was man von der deutschen Übersetzung nicht sagen kann, auch wenn einige handlungstragende Wörter richtig waren („Röhrbein“ zum Beispiel). Man kann auch darüber streiten, ob in manchen Fällen nicht die umschreibende Form für Rennsportlaien sogar besser verständlich ist. Aber: „yearling“ heißt auf deutsch „Jährling“ und nicht „Einjähriges“, auch wenn das in irgendeinem der alten Dick-Francis-Krimis auch zu lesen ist. Und wenn den englischsprachigen Zuschauern dieser Fachbegriff zugemutet wird, dann werden ihn deutschsprachige auch verstehen.

Ein Gedanke zu „„yearling“ ist kein Einjähriges

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