Aalstrich – und ein bisschen Norwegisch

Praktisch jedes Pferdelexikon beginnt mit dem Wort »Aalstrich«. (Und endet dann aber wahlweise mit »Zungenfreiheit«, »Zweispänner«, »Zwitter«, oder »Zwölffingerdarm«, je nach Umfang und Schwerpunkt.)

Die Bedeutung des Wortes ist schnell erklärt. Ein Aalstrich ist eine dunkle Linie, die sich von Schopf bis Schweif der Länge nach über die Oberseite des Pferdes zieht, und zwar auch durch die Mähne durch, wie man schön auf diesem Foto sieht:

Norweger mit Stehmähne
Fjordpferd mit Stehmähne, durch die man den Aalstrich sieht — Foto von Domenic Blair via Pixabay

Der Aalstrich ist charakteristisch für Falben und sorgt bei Braunfalben für die Unterscheidung vom Braunen.

Im Isländischen gibt es eine Adjektivform dazu, die man quasi als »aalstrichig« übersetzen kann, und die dann in isländischen Farbbezeichnungen wie bleikálóttur (gelbfalb) oder móálóttur (mausfalb) auftaucht. Im Deutschen benutzt man die Konstruktion »mit Aalstrich«, ähnlich wird es in anderen Sprachen gehandhabt, musegrå med ål heißt der Mausfalbe auf dänisch.

Da alle Fjordpferde Falben sind und demzufolge einen Aalstrich haben, wird der Aalstrich bei den norwegischen Pferdefarben nicht extra erwähnt. Folgende Farben können die Norweger haben (in mehreren Schreibweisen, weil es nicht nur zwei Sprachen, sondern auch noch viele Dialekte in Norwegen gibt, und mit der deutschen Bezeichnung, die der Zuchtverband verwendet, dahinter):

  • brunblakk — Braunfalbe (ein norwegischer Braunfalbe ist jedoch nie so dunkel, wie es ein isländischer Braunfalbe sein kann), wird unterteilt in lys brunblakk (Hellbraunfalbe) und mørk brunblakk
  • rødblakk, raudblakk — Rotfalbe
  • grå — Graufalbe
  • gulblakk — Gelbfalbe
  • ulsblakk — Hellfalbe

Außerdem gibt es im Norwegischen Fachwörter für diese eingefärbten Körperpartien, die in anderen Sprachen fehlen: ål kennen wir schon, midstol oder midtstol ist der Längsstreifen in der Mähne, halefjær oder halefjør (»Schwanzfedern«) sind die dunklen Schweifhaare. Dann gibt es noch die Bezeichnung grep für manchmal vorhandene (Quer-)Streifen am Widerrist, auf deutsch »Schulterkreuz« genannt, und njålsmerke für (extrem selten vorkommende) dunkle Flecken an den Ganaschen. Querstreifen am Bein werden einfach benstriper (»Beinstreifen«) genannt. Meistens nennt man diese »Zebrastreifen« bzw. zebra stripes auf englisch.

Quellen:
Store norske leksikon, Stichwort »fjordhest«

Norwegian Fjord Horse Registry

Homepage des norwegischen Zuchtverbands

Auf englisch heißt der Aalstrich dorsal stripe.

Wäre also noch die Herkunft des Wortes, seine etymologischen Wurzeln, zu klären, und idealerweise auch, wie es bei Pferd und Esel zu dieser Färbung kommt, also der genetische Hintergrund. Aber das wird mindestens ein weiterer Artikel.

maiden

Foto von Jean Louis Tosque via Pixabay
Mindestens eins dieser Pferde wird am Ende nicht mehr maiden sein – Foto von Jean Louis Tosque via Pixabay

Im ⇒ Kreuzworträtsel-Wörterbuch wird »maiden« als »junges Rennpferd« beschrieben. Es bedeutet im Galopprennsport aber »sieglos«, mit dem Alter hat das nichts zu tun (auch wenn junge Pferde naturgemäß öfter sieglos sind als ältere). Früher habe ich es wie das Verb »meiden« ausgesprochen, bei der Sport-Welt sagten die Redakteure dann aber eher »mähden«. Das ist vermutlich richtig, nicht nur, weil mein Chef das so gesagt hat, sondern weil das Wort wahrscheinlich wie der gesamte Rennsport aus England gekommen ist. Jedenfalls gibt es das Wort dort auch, wie folgende Überschriften aus der ⇒ Racing Post zeigen:

  • Jessie still a maiden despite trading short (»Jessie immer noch sieglos trotz Nachfrage am Wettmarkt«)
  • Return to fast ground sure to suit this maiden (»Rückkehr auf festen Boden sicherlich günstig für dieses sieglose Pferd«)
  • Mary Tudor out to claim crown and shed maiden tag in the process (»Mary Tudor versucht die Krone zu erobern und dabei den ersten Sieg zu landen«)
  • First encounter with cut could be what this maiden needs (»Das erste Mal weicher Boden könnte das sein, was dieses sieglose Pferd braucht«)
  • Well-entered filly should get off the mark in interesting maiden (»Stute mit Nennungen in besseren Rennen dürfte ihre Handicapmarke in einem interessanten Sieglosenrennen bestätigen können«)
  • Longstanding maiden can finally break his duck (»Ein seit langer Zeit siegloses Pferd kann endlich den ersten Sieg schaffen«) Anmerkung: Ein Pferd kann auf deutsch »seit langer Zeit sieglos« sein, auch wenn es früher einmal gewonnen hat. Aber »maiden« kann es nur bis zum ersten Sieg sein, danach nie wieder. Das Pferd, um das es in dieser Schlagzeile geht, hat noch nie gewonnen. Auf englisch ist das eindeutig.
  • Warrior earns Derby quotes after easy maiden win (»Warrior wird in den Derby-Wettmarkt aufgenommen nach einem leichten ersten Sieg«) Anmerkung: easy win ist immer ein »leichter« Sieg, nie ein »einfacher« Sieg.
  • From a Southwell maiden to the world’s most famous Flat race (»Von einem Sieglosenrennen in Southwell zum berühmtesten Flachrennen der Welt«)

maiden kann also sowohl »sieglos«, »siegloses Pferd«, »Maidenrennen/Sieglosenrennen« und in der Kombination maiden win auch »erster Sieg« bedeuten. to shed the maiden tag (wörtlich »das Maiden-Schild abschütteln«) und to break one’s duck (wörtlich »seine/ihre Ente brechen«) ist auf deutsch »die Maidenschaft ablegen«, also den ersten Sieg landen. Klingt komisch, ist aber so.

Glossar Pferderassen, englisch-deutsch

Rasse? Egal, Hauptsache glücklich
Rasse? Egal, Hauptsache glücklich — Foto via Pixabay

Auch in meinem Lieblings-Wörterbuch Pferdesport – Deutsch, Englisch, Französisch ist keine Liste der Pferderassen, -typen und -schläge und ihrer Übersetzung enthalten. Also habe ich angefangen, eine zu erstellen. Für Anmerkungen, Anregungen, Korrekturen oder Fragen nutzen Sie bitte das Kommentarfeld am Fuß des Beitrags. Als Quelle verwende ich den Observer Guide to Horses and Ponies und The New Encyclopedia of the Horse (s. unten) und versuche, mich an die gängigeren Rassen zu halten.

Und eine Vorbemerkung sei noch gestattet: Weiterlesen

Altes Wort für … Stute

Foto via Pixabay
Stute und Fohlen – Foto via Pixabay

“Stute” ist heute bundesweit und, soweit mir bekannt, auch in anderen deutschsprachigen Ländern der einheitliche Begriff für “ausgewachsenes weibliches Pferd”.

Es gab und gibt noch andere Bezeichnungen, die uns heute meist nicht mehr geläufig sind, in manchen Dialekten aber noch erhalten sein können. Die nachfolgende Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich habe die Begriffe und ihre Definitionen aus den “Untersuchungen zu den Haustiernamen des Rheinlands” von Dr. Anna Luise Brockmans von 1939. Sie hat die geografische Verbreitung verschiedener Bezeichnungen von Haustieren untersucht.

  • Mähre. Ein Begriff, der einen Bedeutungswandel durchgemacht hat. Während er früher einfach “weibliches Pferd” bedeutete, wird er heute meist nur noch in der Bedeutung “altes abgetriebenes Pferd” verwendet (also in dem, wie das Buch so schön festhält, “verächtlichen Nebensinn”). Vgl. englisch mare, niederländisch merrie, isländisch meri.
  • Mährenpferd. Hierzu schreibt Frau Dr. Brockmans: “Mähre erfährt in der Wortzusammensetzung Mährenpferd durch den Gn. [=Gattungsnamen] Pferd eine Verdeutlichung, ein Zeichen dafür, daß das Wort Mähre in besagten Gebieten bereits sinnentleert und damit in die Gefahr des Aussterbens geraten ist; man vergleiche Bildungen wie (…) Walfisch”
  • Strut, Strute, Strutpferd.
  • Stutenpferd. Eine Bildung wie Mährenpferd.
  • Mutterpferd
  • Muttergaul. Hierzu schreibt die Autorin: “Wo Gaul der Gn. [=Gattungsname] des Pferdes ist, (…) erscheint Muttergaul in derselben Bedeutung wie Mutterpferd im Pferd-Gebiet.”
  • Zielpferd. Bedeutet Zuchtpferd (ziel – ziehen – züchten ist der Zusammenhang).
  • Füllenpferd. Ein Pferd, das ein Fohlen hat, also ein Mutterpferd, ein weibliches Zuchtpferd.
  • Füllengaul
  • Füllenstute
  • Füllenmähre. In der Westeifel ursprünglich ein weibliches Pferd, das zur Zucht verwandt wird. Die Bedeutung wandelte sich aber hin zu “gute Stute”, einerlei, ob sie zur Zucht eingesetzt wurde oder nicht. In Schleswig-Holstein die Bezeichnung einer trächtigen Stute, während das Mutterpferd Fahlentöt heißt und das weibliche Pferd allgemein Fahlenpferd.
  • Füllenroß. Im Steirischen ein Pferd, das ein Saugfohlen hat.
  • Fülligurre. Bezeichnung für Stute mit Fohlen in der Schweiz.

Einen weiteren in diesem Buch gefundenen Begriff will ich nicht unterschlagen: “Mährfohlen” für “junges weibliches Pferd”. Heute würde man “Stutfohlen” sagen.

Suchst du andere Wörter für Pferde allgemein? Die findest du hier.

Ein anderes Wort für …

Foto von Markus Spiske via Pixabay

Hier sammele ich Begriffe aus dem Pferde-Bereich, ohne jede Berücksichtigung von juristischen Definitionen, einfach nur aus dem alltäglichen Sprachgebrauch an deutschen Ställen. Es sind keine Synonyme – tölten und traben ist nicht dasselbe! – sondern Bedeutungsgruppen. Oft ist es ja so, dass man auf eine Bezeichnung nicht kommt, wohl aber auf ein Wort, das so etwas ähnliches bedeutet, wobei man genau weiß, dass der gesuchte Begriff eine leicht andere Bedeutung hat. Für genau diese „Wie heißt das noch mal …?“-Momente ist dieser kleine Wortschatz.

Also, ein anderes Wort für …

Pferdezuchtanlage: Gestüt, Deckstation, Besamungsstation
Pferdehaltungsanlage: Stall, Offenstall, Pensionsbetrieb, Reiterhof, Reitstall, Aufzuchtgestüt, Gnadenhof, Ponyhof
Pferderennen: Galopprennen, Trabrennen, Hindernisrennen, Hürdenrennen, Jagdrennen, Steeplechase, Passrennen, der Sport zwischen den Flaggen
laufen (des Pferdes): Schritt gehen, traben, galoppieren, cantern, tölten, Rennpass gehen, zackeln, durchgehen, tribulieren
Untugenden oder Ungehorsam des Pferdes: buckeln, bocken, steigen, auskeilen, treten, ausschlagen, schlagen, beißen, schnappen, verweigern, durchgehen, kleben, koppen
Alltagsbeschäftigung des Pferdes: grasen, weiden, wälzen, äppeln, Fellpflege
Ort zum Bewegen der Pferde: Reitplatz, Platz, Reithalle, Halle, Ovalbahn, Gelände
Ausbilder von Pferden: Bereiter, Trainer, Pferdeflüsterer
Ausbilder von Reitern: Reitlehrer, Reitwart, Trainer (A, B, C), Instructor (Parelli-) (sie auch Berufe rund ums Pferd)
hinken, humpeln„: lahmen, ticken, nicht klar gehen, rollen (siehe auch Liste der Bewegungs-Anomalien beim Pferd)
Pferdesportart: Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Military (veraltet), Gangreiten, Westernreiten, Distanzreiten, Polo, Horseball, Pato, Wanderreiten, Voltigieren – bald gibt es hierfür eine eigene, etwas längere Liste
Bewegung des Pferdes ohne Reiter: Bodenarbeit, Freiheitsdressur, laufen lassen, longieren, Arbeit im Round Pen, spazieren gehen, Arbeit an der Hand, Arbeit an der Doppellonge, als Handpferd mitnehmen
Hufschlagfiguren: aus der Ecke kehrt, auf dem Zirkel geritten, aus dem Zirkel wechseln, durch den Zirkel wechseln, durch die ganze Bahn wechseln, durch die Länge der Bahn wechseln, durch die halbe Bahn wechseln, Volte, Viereck verkleinern und vergrößern

Siehe auch:

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Islandpferdefarben

Ein windfarbener Isländer
Ein windfarbener Isländer – Foto von Ute Becker via Pixabay

Ich werde ab und zu nach Pferdefarben und wie sie auf deutsch und isländisch heißen gefragt. Weil es zu viele sind, um sie in einem Artikel zu behandeln, werde ich in loser Folge einen Begriff vorstellen. Es geht dabei um die Farben von Islandpferden und ihre Bezeichnungen. Auf die Genetik gehe ich nicht im Detail ein – wer sich dafür interessiert, dem sei das Buch ⇒ “Farben und Farbvererbung beim Pferd – Islandpferde” von Henriette Arriens empfohlen, was allerdings knapp €40 kostet. Ich habe sowohl dieses Buch als auch ⇒ WorldFengur und ⇒ Stormhestar sowie weitere Bücher und Plakate bei der Zusammenstellung dieser Liste berücksichtigt, aber leider ist es auch so, dass es bei den Farbbezeichnungen noch einige Widersprüche gibt sowie Pferde, deren Farbe sehr schwer zu beschreiben ist (zum Beispiel der fabelhafte ⇒ Svadilfari från Knutshyttan, der in Island als gelberdfarben, in Schweden als rappwindfarben geführt wird und an anderer Stelle als Goldrappe auftaucht). Grundsätzlich muss man sagen, dass die Isländer (die Zweibeiner) die verschiedenen Farbphänomene und ihre Vererbung sehr früh erkannt und klassifiziert haben, während die deutsche Nomenklatur wesentlich weniger präzise ist (bspw. dunkelfalb, Mohrenkopfschimmel). Das letzte Wort bei der Bezeichnung einer Farbe hat immer der Zuchtverband. Bei den Islandpferden sind die gültigen Farbbezeichnungen auf ⇒ WorldFengur nachzulesen.

Weitere Buchempfehlungen zum Thema Pferdefarben

Bei den isländischen Bezeichnungen der Farben steht wie im Wörterbuch die männliche Grundform zuerst, gefolgt von der weiblichen und der neutralen, denn die Farbbezeichnungen sind immer Adjektive (außer hvítingi). Und noch eine Warnung: Auch wenn diese Liste hilft, Pferdenamen wie Rauður zu übersetzen, ist sie nicht geeignet, um Pferdenamen auszusuchen, weil Isländer ihre Pferde zwar “Brúnn” (Rappe) und “Rauður” (Fuchs) nennen, aber nicht “Mósóttur” (sondern Mósi). Wenn Sie also einen passenden Namen für Ihr Islandpferd suchen: bei ⇒ Fróður finden Sie nicht nur den Namen, sondern auch die Aussprache.

Aussprache der Pferdefarben auf englisch

Foto via Pixabay
Isabell oder auch „päläh-mih-nou“- Foto via Pixabay

Man kann zwar an viele Stellen im Internet nachlesen, wie die Pferdefarben auf englisch heißen (z. B. hier im illustrierten Glossar Pferdefarben englisch-deutsch), aber wie soll man die Begriffe aussprechen? Eine gute erste Anlaufstelle ist immer ⇒ howjsay, aber alles findet man da auch nicht. Eine zweite gute Quelle ist das Standardwerk Equine Color Genetics von Phillip Sponenberg und Bonnie Beaver, das die Aussprache bestimmter Begriffe zumindest beschreibt. Bleibt natürlich noch ⇒ Wiktionary, das man versuchen kann, oder die schöne Idee ⇒ Forvo.

Ich habe hier eine Liste zusammengestellt mit der Aussprache, wie man sie Weiterlesen

Pferdehaar

Braunschecke mit Blesse
Schecke mit Blesse, die Tasthaare am Maul sind gut zu erkennen — Foto von Penstones via Pixabay

Wie ich festgestellt habe, handeln viele Artikel in diesem Blog von Pferdefarben. Deshalb ist es Zeit, einmal das Medium der verschiedenen Farben genauer zu betrachten, nämlich die Haare der Pferde.

Die Haare sind jene hornigen Gebilde, welche den ganzen thierischen Körper bedecken und theils zum Schutze gegen Kälte oder andere schädliche Einflüsse, gegen Insekten, zum Theile auch dem Tastsinne dienen.

So schreibt es Dr. Franz Müller in seiner “Lehre vom Exterieur des Pferdes”, Wien 1868. Und wie heißt das Haarkleid des Pferdes jetzt? Weiterlesen

The sire’s lady

Foto von Bhakti Iyata via Pixabay
Stute mit Fohlen – Foto von Bhakti Iyata via Pixabay

Der Deckhengst und Vater heißt also sire, aber wie heißt die Mutterstute?

Hier ein kurzer Überblick über die Begriffe im Galopprennsport:

sire konkret: Vater, allgemein: Deckhengst, Beschäler
dam konkret: Mutter, allgemein: Mutterstute, Zuchtstute
grand sire  Vater des Vaters
grand dam  zweite Mutter — niemals Großmutter
dam’s sire
damsire
 Vater der Mutter, Muttervater
broodmare sire  Vater von Müttern (ja, das klingt seltsam)
colt  Hengst, der kein Deckhengst ist, vierjährig oder jünger
gelding  Wallach
stallion  Hengst, im Rennsport konkret ein Deckhengst
entire  Hengst, der noch Rennen läuft, älter als vier Jahre, wird vor allem in der Schriftsprache verwendet, wird meist »h.« abgekürzt, vermutlich für »horse«
filly  Stute vierjährig oder jünger
mare  Stute älter als vier Jahre
juvenile  die jüngste Generation Rennpferd: bei Flachrennen zweijährig, bei Hindernisrennen drei- oder vierjährig
maiden  siegloses Pferd

Referenz: ⇒ Hier eine Übersicht auf englisch